Yashica Mat 124 G – Erste Fotos

Eigentlich wollte ich hier „nur mal auf die Schnelle“ meine ersten Fotos, welche ich mit der Yashica aufgenommen habe, posten. Aber …

Um die entwickelten Fotos in den Blog zu bekommen, mußte ich logischerweise die Negative scannen. Also habe ich erst mal einen Negativscanner gekauft. Die meisten Negativscanner sind allerdings für das Kleinbildformat gemacht (24x36mm) und können keine 6×6 Negative scannen. Will man keine abertausende von Euronen ausgeben, bleiben nicht viele Scanner übrig. Ich habe mich für einen Epson Perfection V600 Photo Scanner entschieden.

Nach den ersten Kleinbild- als auch Mittelformat-Tests mit dem Scanner, habe ich festgestellt, daß man nicht einfach mal so schnell scannen kann. Die Möglichkeiten, welche der Scanner bietet, sind so vielschichtig, daß ich hier nur meine ersten Gehversuche mit dem Scanner zeigen kann.

Hier ein Beispiel für einen Scan, bei dem ich den Scanner NICHT im „Auto-Belichtungs-Modus“ benutz habe. Sprich der Scanner hat keinerlei Anpassungen am Negativ gemacht:

Analog-206

Wie man sieht ist das Foto „grau in grau“, keine Kontraste, kein Weiß, kein richtiges Schwarz.

Hier das gleiche Foto in Lightroom bearbeitet. Es war wirklich ein verregneter Tag ohne Sonne und ohne Wolken.

Analog-206-8

Und nun eine Version in der ich den Staub entfernt habe, den Kratzer im Negativ (Gebäude, rechts über dem Fenster ganz außen)entfernt und etwas zugeschnitten habe. Ich finde das Ergebnis durchaus brauchbar.

Analog-206-10

Hier ein 100% Crop aus der Mitte des Fotos. Deutlich sieht man das Rauschen im Foto. Der verwendete Film war ein Ilford HP5 Plus, entwickelt in Adox Adonal. Ich kann nun (aus mangelnder Erfahrung) nicht sagen, ob das einfach nur Bildrauschen (bedingt durch die Qualität des Scanners) oder die ISO-Körnung in Verbindung mit dem Entwickler ist, was man auf dem Foto sieht. ABER: Ich finde den Look einfach cool!!!

Analog-206-9

Am Ende noch eine paar andere Fotos von diesem netten verregneten Tag in München und ein paar Portrait-Fotos, welche ich gemacht habe, um den Film voll zu bekommen.

Fazit: Die Fotos erheben keinen besonderen künstlerischen Anspruch. Wie gesagt, es waren meine ersten Fotos mit der Yashica und ich bin froh, daß Sie überhaupt etwas geworden sind! An der Kamera habe ich noch nicht die Lichtdichtungen getauscht und somit war ich glücklich, das der Film nicht schon Belichtet wurde, bevor ich das erste Bild gemacht habe. Ich finde die Qualität der Bilder in Bezug auf die Schärfe toll. Ich bin froh, daß der eingebaute Belichtungsmesser die gleichen „Werte“ angezeigt hat, wie der Handbelichtungsmesser und bereue somit den Kauf der Yashica keineswegs. Das Fotografieren damit macht mir irre viel Spaß.

 

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